ie Landschaft Medves liegt bescheiden im Schatten ihrer größeren Brüder, der Gebirge Matra und Bükk sowie des Slowakischen Erzgebirges. Der finger des Reisenden mit der Karte in der Hand geht leicht über dieses Gebiet hinweg. Wer jedoch mindestens einmal die Landschaft Medves besucht hat, wird das entzückende Panorama, das sich von der Gebirgsebene und von den umliegenden Basaltbergen bietet, und die zahlreichen geographischen und Naturwerte, die diese Region prägen, nie vergessen.

Diese Landschaft ist besonders reich an geologischen Werten. Die Gebirgsebene allein ist Central-Europas größtes Basaltplateau. Es liegt 550 m hoch über dem Baltikum. Beim Spaziergang auf der Gebirgsebene fühlt man sich wie auf dem Tiefland. Über den Wiesen singen Lerchen, auf dem Rasen weiden Schafe und Kühe, Schwalben jagen is der Luft und Stille umarmt alles.

Dieses Gebiet ist auch im Vergleich zur Größe des Landes klein, aber die Hochebene, die an die Pussta im Tiefland erinnert, die nördlich und sündlich verlaufenden Schluchten, die schattigen Buchenwälder, Birkenwäldchen, das Gefels mit dem Rasen und die Bachtäler machen es abwechslungsreich.

Im Medvesvorland, im Tal des Baches Tarna liegen drei Siedlungen, Cered, Szilaspogony und Zabar. Unterkünfte mit heimlicher, familiärer Atmosphäre, ein Restaurant mit örtlichen Spezialitäten und gastfreundliche, lächelnde Menschen empfangen die Ankommenden.